VII. Schulische Förderkonzepte

Netzwerk


Netzwerk Zukunftsschulen NRW – Förderung selbstständigen Arbeitens in der Oberstufe 

Seit dem Schuljahr 2018/19 sind das Freie Christliche Gymnasium aus Düsseldorf, das Carl-Fuhlrott-Gymnasium aus Wuppertal und das Gymnasium am Neandertal aus Erkrath im Rahmen von Zukunftsschulen NRW im Netzwerk Förderung selbstständigen Arbeitens in der Oberstufe aktiv. 

Regelmäßiger Austausch führten/ führen zur gemeinsamen Entwicklung und Reflexion innovativer Verfahren im Bereich der individuellen Förderung in der Oberstufe. Dabei werden Projekte zur individuellen Förderung aller drei Gymnasien thematisch vertieft und gemeinsam weiterentwickelt. 

Das Freie Christliche Gymnasium ist dabei Referenzschule im Netzwerk Förderung selbstständigen Arbeitens in der Oberstufe: Im Besonderen werden Konzepte zur individuellen Förderung in der Oberstufe ausgetauscht und stetig weiterentwickelt. Das Netzwerk besteht aus Vertreterinnen und Vertretern insbesondere aus den Oberstufenleitungen der drei Gymnasien. Aktiver Austausch und gemeinsame Angebote unterstützen die Schul- und Unterrichtsentwicklung der drei Gymnasien. Die Aufgabe als Referenzschule für das Freie Christliche Gymnasium besteht im Moment neben Organisation und Moderation u.a. auch darin, vor allem einer der drei Schulen, die gerade ihr Konzept zur individuellen Förderung in der Oberstufe weiterentwickeln, Erfahrungen mit der Studienzeit in der Oberstufe am Freien Christlichen Gymnasium transparent zu machen und Anregungen für die Umsetzung (mit allen Herausforderungen) an der eigenen Schule für Studienzeiten in der Oberstufe zu geben. 

Als Referenzschule führt das FCG also auch regelmäßige Fortbildungen durch und stellt das Konzept der Studienzeit vor und nutzt Angebote der Bezirksregierung und des Ministeriums für Schule und Weiterbildung sinnvoll. Zudem rückt die Dalton-Pädagogik, welche erfolgreich am Gymnasium am Neandertal pädagogisches Prinzip ist, als Konzept des eigenverantwortlichen Lernens immer wieder im Besonderen in den Fokus. Regelmäßig werden in dem Netzwerk Wege für freies und selbstgesteuertes Lernen sowie die Eigenverantwortlichkeit der Schülerinnen und Schüler in den Blick genommen. Dabei ist es allen drei Schulen wichtig, die pädagogischen Konzepte im Hinblick auf die Arbeit in der Oberstufe unter einer gemeinsamen Expertise der drei Netzwerkschulen weiterzuentwickeln. 

In verschiedenen Netzwerktreffen führen wir außerdem regelmäßig kriteriengeleitete Hospitationen durch: v.a. die Rolle des Lehrers (auch im Hinblick auf die Rückmeldungs- und Dokumentationspraxis) und die Arbeitsatmosphäre sowie die Binnendifferenzierung wurden und werden dabei in den Fokus genommen. 

Die kriteriengeleitete reflexive Hospitation stellt dabei auch immer wieder eine Gesprächs- und Reflexionsgrundlage für die Schulleitung und Oberstufenleitung mit Kolleginnen und Kollegen an den drei Gymnasien dar. Der kontinuierliche Austausch bei Netzwerktreffen sowie auch gemeinsam auf regionalen und landesweiten Veranstaltungen stärkt dabei die Austauschbeziehung innerhalb der drei Gymnasien besonders und so führt das gemeinsame Leitbild „individuelle Förderung in der Oberstufe“ zu systematisch überarbeitete und stetig weiterentwickelte Förderangebote im Rahmen des Unterrichts in der Oberstufe.  

gez. Eileen Miele-Klitz, Freies Christliches Gymnasium Düsseldorf

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Soziales Lernen soll ein angenehmes Lern- und Lehrklima fördern und Schülerinnen und Schülern helfen, zu team- und konfliktfähigen, verantwortungsbewussten und selbstsicheren Menschen heranzuwachsen.
Wichtig für eine erfolgreiche Förderung des sozialen Lernens ist die Verbindung der verschiedenen Bausteine des sozialen Lernens und eine gute Vernetzung der bestehenden Präventions- und Interventionsangebote einer Schule. In diesem Netzwerk beschäftigen wir uns damit, wie verlässliche Strukturen für soziales Lernen an den einzelnen Netzwerkschulen geschaffen werden können.

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Ziel der Netzwerkarbeit ist es, die verschiedenen Ausprägungen der Montessori-Arbeit kennen zu lernen und voneinander zu lernen, und zwar durch den Austausch von Material und Ideen für den Alltag sowie durch die Verschriftlichung ganzer Konzepte und einzelner Bausteine, die hilfreich sein können, um das selbstständige und eigenverantwortliche Arbeiten in allen Jahrgängen zu fördern und zu fordern.

Netzwerk

Das Netzwerk erarbeitet verschiedene Module zum Fördern und Fordern mit  organisatorischen und inhaltlichen Schwerpunkten. So stehen einerseits die Lernzeiten und deren Organisation und Struktur sowie auch ein neues Raumkonzept, bei dem ein Zentrum für individuelles und eigenständiges Lernen eingerichtet werden soll, im Focus der gemeinsamen Arbeit. Andererseits werden differenzierte Selbstlernmaterialien in den Hauptfächern und ein Lernberatungskonzept (Schülersprechtag) entwickelt.