Beratung und Übergangsmanagement ergänzen zunehmend ausdifferenziert den Förderkreislauf. So schaffen Schulen ein integrierendes Förderkonzept.  Auf der Grundlage der Leitideen zur Individuellen Förderung werden Maßnahmen und Bereiche schulischer Praxis aufeinander bezogen, miteinander vernetzt, kontinuierlich weiterentwickelt und evaluiert, sodass schließlich ein ganzheitliches Konzept zur individuellen Förderung entsteht. Dieses kann folgende Bereich umfassen:

  • Alltägliche Lernberatung, Krisen- und Laufbahnberatung
  • Schülersprechstunden, -tage
  • Vernetzung der schulischen Angebote
  • Einrichtung eines Beratungsteams
  • Dokumentationsformen zur Ermittlung von Lernerfolg u. a.
  • externe Partner zur Unterstützung (z- B. Jugendamt, schulpsychologische Dienste)
  • Instrumente, Verfahren und Materialien zur Diagnostik und Förderung
  • Förderplanung
  • Schülerportfolio
  • Förderempfehlungen
  • Übergangsempfehlungen
  • Nutzung von Lernstandsergebnissen / zentralen Prüfungen für Förderung
  • Vernetzung der Ergebnisse und Maßnahmen von Förderung
  • Ansprechpartner für Individuelle Förderung (Koordinatoren, Funktionsstellen), Teambildung
  • fest verankerte Förderkonferenzen als ergänzende Maßnahme zur Konferenzobligatorik
  • im Stundenplan verankerte Förderung
  • Lehrerräume, Fachräume, Ruheräume, Selbstlernzentren
  • Rückmeldungen zu Lernen und Leisten im Fach
  • Beschreibung von Lernständen und Fördermaßnahmen in der Förderplanung
  • Sichtbarwerden in Lern- und Förderempfehlungen
  • Berücksichtigung bei Klassenarbeiten, Korrekturen
  • Umsetzung von stärkenorientierten Maßnahmen z. B. Fehlermachtag
  • Aktivierung und Stärkung von Schülerinnen und Schülern z.B. Schülerinnen und Schüler als Expertinnen und Experten / als "Lehrerinnen und Lehrer"
  • Unterstützung von Schülerinteressen
  • Würdigung von Stärkung und Kompetenzen z.B. öffentliche Präsentationen, Tag des Lobens
  • Fachcurricula, schulische Curricula, z. B. in den Bereichen Leseförderung, Sprachförderung, zum Sozialverhalten .......
  • Betreuungs- und Unterstützungskonzepte
  • Bereitstellung einer passenden Infrastruktur für Schülerinnen und Schüler, z.B. kompetente Ansprechpersonen, Schulsozialarbeit, Vernetzung mit außerschulischen Fachpersonen und -institutionen
  • Programme zur Diagnostik und Förderprogramme für betroffene Kinder und Jugendliche z. B. Dyskalkulie, LRS......
  • Programme zur Förderung von Underachievern, besonders Begabte
  • Programme, um Autismus, AD(H)S und Asperger angemessen zu begegnen